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Erlebnisse in

Scheunenviertel

Unsere Empfehlungen für Scheunenviertel

Berlin: 2-stündige private Tour durch die Innenhöfe

1. Berlin: 2-stündige private Tour durch die Innenhöfe

Entdecke die Hackeschen Höfe und erfahre mehr über die ungewöhnliche, schicksalhafte Geschichte dieses neu erweckten Viertels. Tauche ein in das farbenfrohe, multikulturelle Leben an der Sophienstraße. Wirf einen Blick in den Hof des Kunsthandwerker-Verbundes und die interessanten Sophie-Gips-Höfe. Schlendere entlang der Großen Hamburger Straße, die schon lange als „Straße der Toleranz“ gilt. Blicke hinter die Kulissen einer großen katholischen Einrichtung und bewundere die bedeutendste barocke Kirche der Stadt. Erfahre Wissenswertes über das Schicksal der jüdischen Gemeinde in Berlin und ihren ersten Friedhof. Erweitere deine Kenntnisse über die Geschichte der imposanten Neuen Synagoge und des angrenzenden Postfuhramts auf der berühmten Oranienburger Straße. Nutze am Ende der Tour die Gelegenheit und besuche die Heckmann-Höfe. Sie gehören zu den interessantesten Innenhöfen der Nachbarschaft.

Berlin: Rundgang zur Geschichte der Kriminalität

2. Berlin: Rundgang zur Geschichte der Kriminalität

Tauchen Sie bei diesem Rundgang in die Schattenseiten der Berliner Vergangenheit ein und entdecken Sie die Kriminalgeschichte. Tauchen Sie ein in Geschichten über Banden, politische Morde und faszinierende Skandale. Erfahren Sie, wie Chicagoer Gangs in den 1920er Jahren die Berliner Unterhaltungsindustrie dominierten. Erfahren Sie mehr über die Beteiligung der Unterwelt an Schutzgelderpressungen, Drogenhandel, Entführungen und Prostitution. Erfahren Sie, wie die berüchtigte Glasgow-Bande in der Nachkriegszeit ganz Berlin in Schrecken versetzte, und erfahren Sie mehr über die Safe Breakers. Hören Sie zu, wie Ihr Guide Ihnen die Geschichte hinter dem Bandenkampf am schlesischen Bahnhof erzählt. Tauchen Sie ein in den Terror am Bülowplatz, wo der spätere Chef des Ministeriums für Staatssicherheit, Erich Mielke, in einen politischen Mord verwickelt war. Sehen Sie den ehemaligen Standort des riesigen Berliner Polizeipräsidiums und erfahren Sie, wie die Polizei durch Ernst Gennat Weltruhm erlangte. Beenden Sie Ihre Tour am Roten Rathaus, wo Sie die Geschichte eines Finanzskandals in den 1920er Jahren hören, an dem der Bürgermeister beteiligt war.

Stadtführung Berlin: Scheunenviertel und Hackesche Höfe

3. Stadtführung Berlin: Scheunenviertel und Hackesche Höfe

Freuen Sie sich auf eine aufregende Tour. Erleben Sie bei der Stadtführung "Scheunenviertel und Hackesche Höfe" einen Streifzug durchs alte Berlin. Starten Sie am Rosa-Luxemburg-Platz, schauen Sie sich die Bebauung mit Scheunen und Gebäuden der Besiedlung durch Berliner Juden an und hören Sie aufwühlende und spannende politische Geschichten. Hier befindet sich nicht nur die ehemalige Zentrale der KPD, sondern auch das politische Theater der Volksbühne und das berühmte Kino Babylon. Tauchen Sie danach ein in die schmalen Gassen. Hören Sie von Geschichten der Ringvereine – Vereine von ehemaligen Strafgefangenen, die die Gegend dominierten – von der Halbwelt (Hedonisten) und Prostitution sowie vom Zille-Milieu. Die Mulackritze, oder auch Ritze genannt, war eine legendäre Kneipe, in der Marlene Dietrich, Heinrich Zille und Gustav Gründgens Stammgäste waren. Hier bekommen Sie ein Gefühl für die alten, spannenden Lebenswelten. Im zweiten Teil besichtigen Sie diverse ehemalige Höfe. Erhalten Sie im Haus Schwarzenberg einen Eindruck über die bauliche Situation zu DDR-Zeiten. Die Hackeschen Höfe und Rosenhöfe erzählen von sozialen Ideen und dem Einfallsreichtum des Kommerz. Erkunden Sie anschließend ein altes unsaniertes Ballhaus. Der einst der Noblesse vorbehaltene Spiegelsaal im 1. Stock und der Tanzsaal im Erdgeschoss versetzen Sie in das Berlin der 1920er Jahre und sind gleichzeitig ein wunderbarer Tipp für den Abend. Auch heute wird dort getanzt – am Wochenende sogar zu Livemusik. Der Besuch des Spiegelsaales ist auch an Tagen möglich, an denen der Tanzsaal nicht der Öffentlichkeit zugänglich ist. Den Abschluss bilden die Geschichte der Auguststraße, das jüdische Waisenhaus "AHAWAH" und – auf dem Weg zur Neuen Synagoge, wo die Führung endet – die Heckmannhöfe. Freuen Sie sich auf eine spannende und interessante Tour und lernen Sie eine andere Seite von Berlins bewegter Geschichte kennen.

Berlin: Jüdische Geschichte - Rundgang mit Historiker

4. Berlin: Jüdische Geschichte - Rundgang mit Historiker

Die Geschichte der Juden in Berlin begann bereits im 13. Jahrhundert. Da die Intoleranz gegenüber dieser Bevölkerungsgruppe aber derart groß war, wurde die erste Synagoge erst Jahrhunderte später erbaut: Im Jahr 1714 entstand die erste Synagoge Berlins in der Heidereutgasse. Beginnen Sie Ihren Rundgang an den Resten des Fundaments der Alten Synagoge. Ihr Guide, ein Judaistik-Student, nimmt Sie mit auf eine Reise zurück in die Vergangenheit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. Erfahren Sie von Ihrem Guide, welchen Widrigkeiten die Juden im Mittelalter und in der Renaissance ausgesetzt waren. Tauchen Sie ein in die reiche jüdische Kultur, die in Berlin aufgebaut wurde – trotz des schweren Standes dieser Menschen. Der Schwerpunkt der Tour liegt auf den Sehenswürdigkeiten des jüdischen Berlins des 19. und 20. Jahrhunderts und auf der Spandauer Vorstadt und dem Scheunenviertel in Berlin-Mitte. Schlendern Sie die Oranienburger Straße entlang, eine elegante Allee. Hier wurde im Jahr 1866 die Neue Synagoge errichtet. Sie erfahren mehr über die Konflikte zwischen Juden und Nicht-Juden, aber auch über die Spannungen zwischen den meist assimilierten deutschen Juden und den sogenannten Ostjuden. Diese kamen in den 1920er Jahren in großer Zahl nach Berlin, auf der Flucht vor antijüdischer Gewalt in ihren Heimatländern. Viele dieser Flüchtlinge waren orthodox und hatten wenig Geld. Sie brachten eine völlig neue Vernetzung und Dynamik ins religiöse und kulturelle Leben des Berliner Judentums. Begutachten Sie historische Dokumente wie Fotos von jüdischen Straßenverkäufern und alte Zeitungen. Dabei werden Sie feststellen, dass das Judentum in den 1920ern immer mehr sichtbar wurde. Die bereits etablierte jüdische Gemeinde stand diesem Zustrom von Ostjuden teils kritisch gegenüber; einige sahen ihren eigenen Status innerhalb der Gesellschaft gefährdet. Als Gegenreaktion unterstützten einige soziale Einrichtungen und Bildungsstätten. Machen Sie Halt an einer dieser Einrichtungen: das ehemalige jüdische Waisenhaus in der Auguststraße. Heute dient das Gebäude als Halle für Ausstellungen mit einem Café. Wenn die jeweilige Ausstellung mit dem Thema der Tour in Verbindung steht, kann ein Besuch empfehlenswert sein. Auch der jüdische Friedhof in der Großen Hamburger Straße bietet einen Einblick in das jüdische Erbe in Berlin. Berlins jüdische Bewohner spielten eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Landeskultur. Darunter befanden sich berühmte Journalisten, Pädagogen, Wissenschaftler, Literaten, Künstler, Geschäftsmänner und Musiker. Während der relativ kurz bestehenden, teils krisengeprägten Weimarer Republik (1919-1933) schuf Max Liebermann seine Kunstwerke. Der Maler wurde Präsident der Berliner Secession. Kurt Weill definierte das Musiktheater neu. Walter Benjamin schrieb undogmatische wissenschaftliche Aufsätze, die eine Philosophie der Moderne eröffneten. Trotz der Prominenz dieser Persönlichkeiten kam es bereits im November 1923 zu antisemitischer Gewalt in ganz neuen Dimensionen. Vor dem ehemaligen Arbeitsamt in der Gormannstraße hören Sie alles über das sogenannte Scheunenviertelpogrom. 1933 wurde das Scheunenviertel einer der ersten Orte der Hauptstadt, in denen die "Säuberungsaktionen" der Nationalsozialisten durchgeführt wurden. Sprechen Sie über die Ereignisse, die zu Hitlers "Endlösung" in Berlin führen sollten, während Sie Holocaust-Denkmäler besuchen. Sehen Sie etwa das Missing House in der Großen Hamburger Strasse 15/16, das die Namen der früheren jüdischen Einwohner zeigt. Besichtigen Sie den Verlassenen Raum am Koppenplatz, der den Opfern der Kristallnacht von November 1938 gedenkt. Außerdem werden Sie einige der 1.400 Stolpersteine sehen, Mahnmäler der Shoah-Opfer. Bevor Sie das Scheunenviertel verlassen, besuchen Sie das koschere Beth Café und tauchen ein ins wieder aufblühende jüdische Leben des heutigen Berlins. Ihre letzte Station ist die Neue Synagoge. Der beeindruckende Bau symbolisiert und feiert die jüdische Gemeinschaft in Deutschland. Diese Sehenswürdigkeit ist sicherlich eins der bedeutsamsten Gebäude des jüdischen Berlins. Heute ist sie ein Zentrum des Berliner Judentums und beherbergt eine Galerie mit wechselnden Ausstellungen. Falls Sie noch keine Pläne für später haben, ist ein Besuch der Ausstellungen ein lohnenswerter Abschluss Ihrer Tour.

Berlin: Jüdischer Rundgang

5. Berlin: Jüdischer Rundgang

Sehen Sie das Holocaust-Mahnmal, Otto Weidts Blindenwerkstatt und andere bedeutende jüdische Orte auf diesem geführten Rundgang durch Berlin. Entdecken Sie die Geschichte, Geschichten und Kultur der jüdischen Gemeinde damals und heute. Folgen Sie Ihrem Reiseleiter und passieren Sie das Holocaust-Mahnmal (Denkmal für die ermordeten Juden Europas), bevor Sie Otto Weidts Blindenwerkstatt erkunden, in der Weidt sein Bestes versuchte, Juden durch gezielte Anstellung vor der Deportation zu retten. Spazieren Sie durch ein Arbeiterviertel von vor rund 100 Jahren, das heute zu den modernsten Vierteln Berlins zählt. Erfahren Sie mehr über das Scheunenviertel und schlendern Sie durch die engen Gassen der trendigen Geschäfte und Restaurants, bevor Sie die damalige Spandauer Vorstadt erreichen, in der sich Berlins ältester jüdischer Friedhof befindet. Entdecken Sie später den Koppenplatz und sein Denkmal für die Märtyrer der Deportation. Die Tour endet an der weltberühmten Neuen Synagoge.

Sightseeing in Scheunenviertel

Möchten Sie alle Aktivitäten in Scheunenviertel entdecken? Sehen Sie hier die vollständige Liste.

Scheunenviertel: Was andere Reisende berichten

Gesamtbewertung

4.8 / 5

basierend auf 1.132 Bewertungen

Fantastische Tour durch die Hinterhöfe der Hackeschen Höfe. Mit Enthusiasmus und historisch-kulturellem Wissen, das der Reiseleiter großzügig teilte, bekamen wir eine Reise, die uns immer als eines der größten Erlebnisse auf unserer diesjährigen Reise nach Berlin in Erinnerung bleiben wird. Begrüße den Guide viele Male und bedanke dich.

Super spannende und unterhaltsame Tour! Man lernt so viele Ecken kennen, die man alleine nie entdeckt hätte. Waren sogar 2,5 Stunden unterwegs, aber es war nie anstrengend, weil immer spannende/witzige Hintergrund Infos erzählt wurden! Sehr empfehlenswert!!!

Es war eine Mega Tour mit dem Stefan, es hat uns als Familie sehr gefallen. Wir haben soviel gehört und neues erfahren. Die Tour und besonders mit dem Stefan würden wir gerne weiterempfehlen.

Hoch interessante Führung durch bekannte und unbekannte Innenhöfe. Geschichte und aktuelle Situation wurde sehr plastisch dargestellt. Unser Führer ging auf jede Frage kompetent ein.

Tolle Tour. Sehr kompetenter Guide. Nix zu bemängeln. Ich kann diese Tour jederzeit und uneingeschränkt weiterempfehlen.