Es ist kein Wunder, dass Berlin weltweit als eine der Top-Städte für Kunst, Künstler und Museen gilt. Mit kostbaren Sammlungen in über 170 Museen und einer Museumsinsel im historischen Stadtzentrum liegt es auf der Hand, warum Menschen aus der ganzen Welt hierher kommen. Eines dieser Museen erweckt die Vergangenheit besonders anschaulich zum Leben: Madame Tussauds.

Der Berliner Ableger des internationalen Wachsfigurenkabinetts befindet sich in der berühmten Flaniermeile Unter den Linden unweit des Brandenburger Tors. Das Museum wurde dort 2008 eröffnet – seitdem ziehen zahlreiche Stars die Blicke internationaler Besucher auf sich, darunter deutsche Promis und Persönlichkeiten wie Heidi Klum, Manuel Neuer und Angela Merkel, aber auch internationale Schauspielerinnen wie Nicole Kidman oder legendäre Divas der Filmgeschichte wie Marilyn Monroe.

Für Spaß und Unterhaltung ist garantiert gesorgt: Setz dich auf den heißen Stuhl und versuch dein Glück bei “Wer Wird Millionär”, spiel Klavier mit Beethoven oder unterzieh dich einem Intelligenztest mit Einstein (falls du dich traust).

Unser Geheimtipp: Die brandneue und exklusive Madame Tussauds-Ausstellung Berlin 100! – eine Liebeserklärung an die Hauptstadt mit den wichtigsten Momenten der letzten 100 Jahre Berliner Geschichte. In dem über 200 Quadratmeter großen interaktiven Bereich erwarten dich Wachsfiguren berühmter Persönlichkeiten sowie aufwendige Kulissen, die die Stadt geprägt haben. 

Es ist die größte Umbauaktion, die das Wachsfigurenkabinett seit seiner Eröffnung erfahren hat – und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Die interaktive Ausstellung mit Audio, Video, Spielen und Fotomöglichkeiten sind für große und kleine Besucher gleichermaßen spannend.

Das sind die Highlights:

Party im Kabarett

Deine Reise startet in einem typischen Tanzclub der Goldenen Zwanziger Jahre, wo Liza Minelli und Marlene Dietrich herausgeputzt mit Melonenhut und schwarzem Frack auf dich warten. Erlebe, wie sich damals das Berliner Nachtleben abspielte, und schwing nebenbei deine Beine beim flotten Charleston.

Der süße Präsident

Schieß ein Selfie mit John F. Kennedy bei seinem historischen Besuch in der Hauptstadt im Jahr 1963: ein symbolträchtiger Moment des Kalten Krieges. Vor dem Schöneberger Rathaus rief er „Ick bin ein Berliner!“, um seine Solidarität mit den Deutschen in der geteilten Stadt zu zeigen. Um dieses Zitat rankt sich im englischsprachigen Bereich übrigens eine witzige Legende: Es heißt, der Präsident hätte behauptet, ein Fettgebäck mit Marmeladenfüllung zu sein und die Deutschen würden sich darüber lustig machen. Das ist natürlich Schabernack, abgesehen davon sagen die Hauptstädter zum “Berliner” selbst “Pfannkuchen”.

Bowie auf dem Weg zum Pop-König

Ziggy Stardust höchstpersönlich, der legendäre David Bowie, lebte in den späten 1970er Jahren in Berlin. Hier veröffentlichte er sein Album „Heroes“, mit dessen Titelsong er der Stadt eine eigene Hymne schenkte. Übrigens bezeichnete Bowie Berlin als “die größte kulturelle Extravaganz, die man sich vorstellen kann“. Vergiss nicht, ein Selfie mit der Pop-Ikone zu machen! 

“The Hoff” und der Mauerfall

Im November 1989 fiel die Berliner Mauer und die einst geteilte Stadt wurde wiedervereinigt. Was der Mauerfall mit dem US-amerikanischen Star zu tun hat? In der Silvesternacht desselben Jahres sang David Hasselhoff seinen Hit “Looking for Freedom” am Brandenburger Tor – so wurde der Song über die Freiheit zu einer der Hymnen der deutschen Einheit. Schlüpf in die Rolle des Kult-Popstars und lass dich mit „The Hoff“ im 80er-Stil verewigen.

Das Sommermärchen 2006

Du liebst Fußball über alles? Erlebe den Nervenkitzel der FIFA-Weltmeisterschaft 2006 im Berliner Olympiastadion noch einmal neu. Tritt an gegen Oli Kahn und versuche in einem interaktiven Torwartspiel, so viele Bälle zu halten wie er. Oder posiere mit dem WM-Pokal von 1954 neben Uwe Seeler, einem der besten Stürmer der deutschen Fußball-Geschichte.

Ein Selfie mit Angie

Wie könnte man die Geschichte Berlins besser feiern als mit der mächtigsten Frau der Welt?  Lass dir nicht die Möglichkeit entgehen, mit der dienstältesten Regierungschefin der Europäischen Union zu posieren: Angela Merkel.

Farbe bekennen

Steig in den Pride-Truck und lass die Regenbogenfarben leuchten! Schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts gilt Berlin als ein Zentrum der Lesben- und Schwulenszene. Der Stadtteil Schöneberg ist sogar international unter dem Namen Regenbogenkiez bekannt. Der dazugehörige Nollendorfkiez gilt übrigens als besonders aufgeschlossen und tolerant, daher auch der Spitzname „Gay Village“. Natürlich heißen auch andere Berliner Viertel LGTBQ-Communitys willkommen. Also, worauf wartest du noch? Zelebriere die Liebe in all ihren Facetten…

Hast du die neue Ausstellung Berlin 100! schon gesehen? Sag uns in den Kommentaren, was dir am besten gefallen hat!

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