9 Funfacts über London, die du noch nicht kanntest

1826

London is calling! Wir alle kennen die roten Doppeldecker-Busse, den Big Ben und die knubbeligen Taxis aus Filmen und Serien. But seriously: Wie gut kennst du Englands Hauptstadt wirklich? Mit diesen 9 Funfacts findest du es heraus!

Couple look up at the London Shard and point. The building is silver and glass and it is sunny and warm

1. London steht auf Ruinen

Londons bewegte Geschichte reicht zurück bis ins Jahr 43 v.Chr., als große Teile des heutigen Englands von den Römern erobert wurden. Londinium wurde zu einem wichtigen römischen Handelszentrum. Seitdem musste London Plagen, Brände, Terrorangriffe, Aufstände und Bürgerkriege überstehen und mehrfach wieder aufgebaut werden. Wer weiß, welche Geheimnisse unter der Stadt begraben liegen: Die Metropole ist so dicht besiedelt, dass archäologische Ausgrabungen so gut wie unmöglich sind.

Young woman takes a photo from the London Crown Jewels overlooking the Thames River

2. Die Stadt hat 20 unterirdische Flüsse

Apropos Ausgrabungen: Unter dem Asphalt des Londoner Fundaments befinden sich mindestens zwanzig versunkene Flüsse. Das gewaltige Wachstum der Metropole zwang die Stadtplaner, die sumpfigen Zuläufe der Themse unter Straßen und Häusern zu begraben. Es gibt zwar keine offiziellen Touren in den feuchten Teil des Londoner Untergrunds, aber in Stadtteilen wie Romford und Brentford kannst du sehen, wie ein paar der Wasserläufe an die Oberfläche zurückkehren.

3. London erfand die Zeit

Man sagt, die Zeit sei ein Konstrukt, aber das war nicht immer so. So unglaublich es klingt: Unsere heutige Zeitmessung gibt es erst seit 1884. Die Welt hatte sich zwar auf Monate und Jahre geeinigt, aber auf kein weltweit gültiges Zeit-System. Das änderte sich mit der Einführung der Greenwich Mean Time. Sie sollte die Navigation auf See erleichtern und wurde bald zum Ausgangspunkt für die Bestimmung der Weltzeitzonen.

4. Die Taxifahrer kennen die Stadt wie ihre Westentasche

Wer Taxifahrer werden will, braucht neben einer gültigen Fahrerlaubnis auch ein dickes Fell und exzellente Ortskenntnis. In London liegt die Messlatte sogar noch höher. Die Londoner Cabbies müssen sich in einem der weltweit anspruchsvollsten Bewerbungs- und Zulassungsverfahren behaupten. Für den berüchtigten London Knowledge Test müssen sie 25.000 Straßen und alle Wahrzeichen in einem 10-Kilometer-Umkreis um Charing Cross kennen. Londoner Taxifahrer können also mit Fug und Recht behaupten, die Stadt wie ihre Westentasche zu kennen.

5. Die U-Bahn spielt eine besondere Rolle

Über drei Millionen Londoner fahren täglich mit der London Underground. Die Tube ist untrennbar mit dem Leben der Hauptstädter verbunden – hier sind im Laufe der Zeit sogar schon drei Kinder zur Welt gekommen! Eines dieser Babys kennst du vielleicht: den US-Fernsehmoderator Jerry Springer. Seine Mutter musste sich 1944 bei einem Luftangriff der Nazis in einem zum Schutzbunker umfunktionierten U-Bahnhof verstecken, brachte ihr Kind aber trotz der widrigen Umstände sicher zur Welt.

Middle aged couples walks through downtown London dressed well on an overcast day

6. Der Londoner Luftraum ist drachenfreie Zone

So sehr sich Mary Poppins damals mit ihrem Drachenlied ins Zeug legte — London ist kein Ort für Kites und Flugdrachen. Seit 1847 ist es sogar offiziell verboten, innerhalb der Stadtgrenzen Drachen steigen zu lassen. Keine Sorge, London hat dafür unzählige andere Freizeitaktivitäten zu bieten.

Two men take a selfie after climbing to the top of the O2 arena in London. They are smiling and laughing, close friends.

7. London spricht viele Sprachen

London ist polyglott: Die Bewohner der Metropole sprechen über 250 verschiedene Sprachen, von Englisch über Punjabi bis Mandarin. Ganze 22% der Londoner sind mindestens zweisprachig. Egal woher du kommst, in diesem kulturellen Schmelztiegel findest du immer jemanden, der dich versteht.

People bike around London on a sunny day sightseeing

8. Manche Häuser sind nur Fassade

Wenn du dich bei einem Spaziergang durch die Londoner Stadtteile in die Straße Leinster Gardens verirrst, dann klingel gar nicht erst bei der Hausnummer 23-24. Das Haus ist nämlich bloß ein Scheingebäude. Hinter der Mauer mit den aufgemalten Fenstern befinden sich Rohre und Luftschächte der Londoner U-Bahn. Wozu dann der Aufwand? Die Gegend ist ein teures Pflaster. Die künstliche Fassade wurde den schicken Nachbarhäusern angepasst, um keine Lücke zu hinterlassen.

Foggy sunset photo of London with Tower Bridge in the background and a few people walking along the Thames

9. Sogar die Denkmäler haben hier schwarzen Humor

Das beeindruckende “Monument” gedenkt den Opfern des Großen Brands von London, der im Jahre 1666 vier Fünftel der Stadt zerstörte und 6 Menschen das Leben kostete. Da mutet es fast makaber an, dass beim Bau des Denkmals 7 Menschen starben. Damit war die Errichtung des Monuments tödlicher als der Brand, an den es erinnert.

Hol dir Reise-Tipps und Inspiration direkt in deinen Posteingang. Zum Newsletter anmelden.

Comments

comments