Seit Tagen, Wochen, vielleicht sogar Monaten träumst du schon von deinem Traumurlaub. Das Reiseziel steht bereits fest, aber das allein ist nicht genug. Jeder Moment soll perfekt werden. Klingt nach Stress? Das muss es nicht!

Den perfekten Reiseplan zusammenzustellen hört sich nach einer großen Herausforderung an. Aber keine Sorge, mit ein wenig Vorbereitung kannst du dir ganz leicht deinen maßgeschneiderten Trip zusammenstellen. Folge einfach diesen acht simplen Schritten und mache deine nächste Reise unvergesslich (im positiven Sinne).

1. Starte mit der richtigen Inspiration

Glaub es oder nicht, dein Urlaub beginnt schon lange bevor du ins Flugzeug steigst. Schau dir Filme an oder schnapp dir ein Buch über deine Traumreiseziele – eine fantastische Möglichkeit, um dich inspirieren zu lassen. Finde heraus, was es alles zu sehen gibt und lass deiner Fantasie freien Lauf.

Und falls du danach immer noch nicht weißt, welche Sehenswürdigkeiten du gern besuchen würdest, schau doch mal auf GetYourGuide vorbei. Einfach dein Reiseziel eingeben und schon siehst du auf einen Blick, welche Attraktionen, Touren und Aktivitäten du nicht verpassen solltest.

2. Erstelle eine Liste mit deinen Top-Reisezielen

Bevor du dir um die praktischen Dinge Gedanken machst, ist ein wenig Brainstorming angesagt. Schreibe alle Orte, die du gern besuchen würdest, auf eine Liste. Träumst du vielleicht von einem Trip in die USA? Schreib es auf! Bei dieser Übung sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Erst wenn deine Liste ein wenig zu lang wird, wird es Zeit, Prioritäten zu setzen. Unser Tipp: Streiche zunächst Orte, die einander sehr ähnlich sind. Sicher, eine Fahrt auf dem Chicago River und eine Segeltour durch Boston klingen beide verlockend, aber wäre etwas mehr Abwechslung nicht doch die bessere Wahl?

3. Finde die Balance

Bei einem wirklich guten Trip siehst du viele verschiedene Seiten deines Reiseziels. Konzentriere dich nicht bloß auf große Metropolen, nimm dir auch Zeit, um kleinere Städte und ländliche Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Die Mischung macht’s. Wenn du zum Beispiel in Irland unterwegs bist, solltest du nach deinem obligatorischen Dublin-Besuch unbedingt auch für ein paar Tage aufs Land rausfahren.

4. Zähle die Tage (und Nächte)

Jetzt ist es Zeit zu entscheiden, wie lange du an jedem einzelnen Ort bleiben willst. Wenn du über ein langes Wochenende wegfährst, reichen ein oder zwei Orte vollkommen aus. Bleibst du aber eine ganze Woche, kannst du ruhig noch den einen oder anderen Zwischenstopp hinzufügen.

Als Faustregel gilt: drei Nächte für große Reiseziele und zwei Nächte für kleinere. Nur eine einzige Übernachtung einzuplanen, kann schnell stressig werden und wir raten davon ab – es sei denn du planst eine Wirbelwind-Visite.

Unser Vorschlag: zwei große Attraktionen pro Tag. Falls du jedoch unter Zeitdruck stehen solltest, gibt es einen einfachen Trick: Stadttouren wie dieser halbtägige Rundgang durch Berlin zeigen dir viele verschiedene Sehenswürdigkeiten in kurzer Zeit.

5. Übertreibe es nicht

Natürlich möchtest du soviel wie möglich sehen und erleben, aber widerstehe auf jeden Fall der Versuchung, deinen Reiseplan mit zu vielen Aktivitäten zu überfrachten. Ein zu volles Programm kann schnell in Urlaubsstress ausarten. Verringere auf keinen Fall die Anzahl der Nächte, die du an einem Ort verbringst, sondern immer die Anzahl der Attraktionen, die du dort besuchen möchtest. Auf diese Weise magst du zwar weniger Orte sehen, aber dafür wirst du dein Reiseziel wirklich kennenlernen. 

Überlege dir gut, ob du abgelegene Orte besuchen möchtest, die nur schwer zu erreichen sind. Wenn du nur für kurze Zeit verreist, solltest du nicht den halben Tag im Bus oder Auto verschwenden. Spar dir die abgelegenen Orte für ein anderes Mal auf (es sei denn, sie sind der Grund, warum du überhaupt hingefahren bist).

6. Plane deine Route

Eine gute Reise will geplant sein. Also kram deine Landkarten hervor und mach dich auf die Suche nach der perfekten Route. Schließlich möchtest du keine Zeit mit Umwegen verplempern. Wenn du deine Reisezeit drastisch verringern möchtest, überlege ob die Anreise mit dem Flugzeug nicht effizienter ist. In der Regel gewinnst du auf dem Luftweg einen kompletten Reisetag hinzu.

Wenn du weite Strecken zurücklegst, überlege dir wie du am schnellsten vorankommst. Für alle, die nicht unbedingt eine Zugfahrt durch Thailand erleben möchten, ist ein 1-stündiger Flug womöglich die bessere Option. So bleibt mehr Zeit zum Tuk-Tuks-Fahren in Bangkok oder zum Schnorcheln auf Koh Tao.

7. Das Timing ist alles

Vergiss auf keinen Fall, dir den Wetterbericht anzusehen und wähle dein Reisedatum mit Bedacht. In manchen Regionen gibt es eine Regenzeit oder sehr kalte Winter — heißes Sommerwetter wiederum lockt zahlreiche Touristen an.

Erkundige dich auch, wann die Orte und Attraktionen, die du besuchen möchtest, normalerweise geöffnet sind. In Paris zum Beispiel haben die meisten Geschäfte sonntags geschlossen. Und falls du zu den Kunstliebhabern zählst, solltest du deine Kultur-Tour in Stockholm auf keinen Fall auf einen Montag legen, dann dann haben viele Museen ihren Ruhetag.

8. Bleib flexibel

Überlege dir zunächst, wie du reisen möchtest, und richte dann deine Reiseplanung danach aus. Vor allem wenn du eher zu den spontanen Reisetypen gehörst, solltest du unbedingt etwas frei verfügbare Zeit einplanen, um zu sehen, wohin dein Weg dich führt. Mit GetYourGuide kannst du deine Reise ganz einfach unterwegs planen, wie du gerade Lust hast. 

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