Japans Kirschblütensaison ist weit mehr als schöne Bäume und Instagram-Momente (obwohl wir schöne Blütenbilder natürlich lieben). Dieses flüchtige Frühlingsphänomen, das als Sakura bekannt ist, wird in der ganzen Nation mit sogenannten Hanami-Partys gefeiert. Von Aalen und Tintenfischen bis hin zu Reiskuchen und Bier – ein Besuch in Japan im April (und manchmal bis Ende Mai) ist die perfekte Gelegenheit, die exklusive Sakura-Küche zu probieren. Bereit, wie ein Einheimischer zu essen? Dann lies weiter.

Der Ueno Park ist ein großartiger Ort, um Kirschblüten zu entdecken

1. Probiere mehr in Tokio als nur Sushi

Wenn du das Glück hast, zur Sakura in Tokio zu sein, mach dich unbedingt auf den Weg zum Ueno Park. Die malerische Grünanlage liegt mitten im Stadtzentrum, direkt neben der Ueno Station, und beherbergt sowohl das Tokyo National Museum als auch das Tokyo Metropolitan Art Museum. Nach ausgiebigem Museum-Hopping kannst du dir hier ein paar Sakura-Mochi (Kirschblütenreiskuchen) unter deinem neuen Lieblingsbaum gönnen. Diese köstlichen kleinen Leckerbissen sind in eingelegte Kirschblüten gehüllt und erhalten ihre unverwechselbare rosa Farbe durch Erdbeermarmelade.

Es gibt jede Menge leckere einheimische Snacks, die du probieren kannst

2. Iss und trink mit den Einheimischen

Egal ob in Kyoto, Osaka oder Tokio, Blütenjagd ist Arbeit, die hungrig macht. Wenn die Sonne untergeht, gehst du am besten zu einer izakaya (eine typisch japanische Bar). Gut besucht, laut und voll von berauschenden Gerüchen garantieren diese traditionellen Bars eine unvergessliche Zeit. izakayas erlauben dir, eine Pause von den süßen Aromen der Sakura einzulegen und regionale Snacks wie takeoko (Bambussprossen) zu probieren. Bambussprossen findest du in einer ganzen Reihe von japanischen Frühlingsgerichten, wie z.B. takenoko gohan (Bambussprossenreis). Nachdem du eine gesunde und herzhafte Mahlzeit genossen hast, spül sie mit etwas haru saku kaori runter. Der Kirschblütengeschmack dieses Frühlingsbieres kommt immer gut an.

Die antike Hauptstadt Japans verfügt über Schreine und Tempel an jeder Ecke

3. Lust auf Aal? 

Dann steig in den shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug) nach Kyoto. Diese blitzschnelle Lokomotive, die in knapp zwei Stunden beeindruckende 450 Kilometer zwischen Tokio und Kyoto zurücklegt, bringt dich im Handumdrehen mitten ins Herz der alten japanischen Hauptstadt. Erkunde die zahlreichen heiligen Schreine und Tempel der Stadt, bevor du einige ikanago no kugini (junge japanische Aale) probierst, eine Sakura-Spezialität aus der Präfektur Hyogo und der Region Kansai.

Osaka ist ein Muss für jeden Besucher in der Kirschblütezeit

4. Probiere Osakas berühmte takoyaki

Die nächste Station deiner gastronomischen Sakura-Tour ist die prachtvolle Stadt Osaka. Erster Halt: Dotonbori. Diese farbenfrohe Gegend ist voller Sehenswürdigkeiten, Geräuschen – und vor allem – köstlichen Gerüchen. Beginne mit Osakas berühmten takoyaki (Tintenfischkugeln). Diese Golfball großen Teigkugeln werden erst mit Oktopus gefüllt und anschließend frittiert. Für die perfekte Kombi bestelle eine oder zwei Tassen sakurayu (Kirschblütentee) dazu. Um das Ganze abzurunden, gönn dir ein ichigo daifuku (Erdbeerreiskuchen). Diese süßen Gebäckstücke schmecken nicht nur köstlich, sie sind auch so klein, dass man ruhig ein paar mehr von ihnen essen kann.

Hast du eine japanische Lieblingsspeise? Verrate sie uns in den Kommentaren unten. Hinweis: Stelle sicher, dass du bei Facebook angemeldet bist, um deine Tipps mit uns zu teilen.

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