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Jüdisches Budapest: 3-stündiger historischer Rundgang

Produkt-ID: 50085
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Ungarn hat seine Grenzen am Dienstag, dem 1. September, für Ausländer (mit Ausnahme von tschechischen, polnischen und slowakischen Staatsbürgern) geschlossen, mit einigen Ausnahmen wie etwa für diplomatische Besuche und andere Notfälle. Das Einreiseverbot bleibt mindestens bis zum 1. Oktober 2020 bestehen.
Begeben Sie sich mit einem Historiker als Führer auf eine dreistündige Tour, um die jüdische Erfahrung in Budapest vor dem Zweiten Weltkrieg besser zu verstehen. Wichtige Sehenswürdigkeiten auf dem Programm sind die Óbuda-Synagoge, die Dohány-Synagoge…
Über diese Aktivität
Stornierung bis zu 24 Stunden vor Beginn mit vollständiger Rückerstattung
Ausgedruckter oder mobiler Voucher akzeptiert
Dauer 3 Stunden
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Guide
Englisch

Abholung optional

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Ihr Erlebnis

Highlights
  • Erfahren Sie mehr über die jüdische Erfahrung in Budapest vor dem Zweiten Weltkrieg
  • Besuchen Sie die beeindruckende klassizistische Óbuda-Synagoge
  • Erkunden Sie die Dohány-Synagoge, das größte jüdische Gotteshaus in Europa
Beschreibung
Das jüdische Budapest ist viel mehr als das jüdische Viertel und die Synagoge in der Dohány-Straße, die die meisten Rundgänge für Besucher darstellen. Auf diesem 3-stündigen historischen Rundgang lernen Sie die alternativen jüdischen Erfahrungen in einer Stadt kennen, in der vor dem 11. Weltkrieg ein Viertel der Bevölkerung Juden waren.

Wichtige Sehenswürdigkeiten auf diesem Rundgang können sein:

1. Budaer Burg und mittelalterliches Judentum
Von 1100 bis 1200 gab es neben der Entstehung des Budaer Burgberges als Zentrum der politischen Macht eine kontinuierliche jüdische Besiedlung. Archivrekonstruktionen geben einen Einblick in die Überreste der Synagoge, die die mittelalterliche jüdische Gemeinde hier erbaut hat.

2. Óbuda-Synagoge
Bis 1844 war es Juden untersagt, in Pest oder Buda Immobilien zu kaufen. Infolgedessen konzentrierte sich der wirtschaftliche und kulturelle Reichtum der ungarischen Juden auf eine dritte Gemeinde, Óbuda. Eine beeindruckende klassizistische Synagoge, die 1821 erbaut und geweiht wurde, war ein Beweis für den Wohlstand und den Einfluss der Gemeinde und war auch in den folgenden Jahrzehnten ein Symbol für die starke jüdische Gemeinde in Ungarn.

Optionaler Zwischenstopp: Frankel Leó Road Synagogue, eine kleine eklektische Synagoge, die 1880 erbaut und im Innenhof eines Hauses versteckt wurde

3. Straße Lipótváros / Dohány
Nach der Emanzipation der ungarischen Juden im Jahr 1868 begannen Pest und Buda einen raschen Übergang in eine einheitliche und moderne Stadt. Ein Beispiel für die Bildung eines jüdischen Großbürgertums ist die Dohány-Synagoge (1859), die größte jüdische Kultstätte in Europa. Dies ist das Gebäude, das Manhattans Zentralsynagoge inspirierte.

Optionaler Zwischenstopp: New York Café, einst ein pulsierendes Zentrum der ungarischen Literatur- und Bildenden Künste, viele davon jüdischer Herkunft (noch in Betrieb)

4. Király utca Promenade / Teleki tér
Ein bedeutender Zustrom von ostjüdischen Flüchtlingen während des Ersten Weltkriegs schuf neue Zentren, die sich stark von den opulenten Vierteln etablierter ungarischer Juden unterschieden. Besuchen Sie kleine chassidische Schtible und sephardische Gebetshäuser, die noch immer den Markt umgeben, auf dem in der Zwischenkriegszeit Händler und Händler tätig waren.

5. Újlipótváros / Pest Ghetto
Bis 1943 befanden sich die Budapester Juden in einer relativ geschützten Position im Vergleich zu osteuropäischen Juden im Allgemeinen oder zu ungarischen Juden im Ausland. Doch im Oktober 1944 erlebten sie mit den übrigen Bürgern der Stadt eine sowjetische Belagerung, die Massenmorde an den Nazis und am ungarischen Pfeilkreuz und den kältesten Winter des Krieges.

Aufgrund internationaler Rettungseinsätze und des relativ schnellen Vormarsches der sowjetischen Armee war die Verwüstung zwar schrecklich, aber nicht vollständig. Die beiden Budapester Ghettos in den Bezirken XIII und VII bieten eine direkte Verbindung zu den Veranstaltungen. Darüber hinaus bietet das hübsche Viertel Újlipótváros einen Einblick in die Lebensweise einer meist assimilierten jüdischen Oberschicht aus der Zwischenkriegs- und Nachkriegszeit.

Optionaler Abschlussort: Jüdischer Friedhof in der Kozma Straße, eine historische Stätte, die die sozialen und kulturellen Vorlieben des Budapester Judentums besser beleuchtet als jedes andere Gebäude oder Denkmal
Inbegriffen
  • 3-stündige Wanderung
  • Historikerführer
Nicht inbegriffen
  • Eintrittskarten für die Dohány-Synagoge: individuell: 4000Ft; Studenten und Senioren: 3000Ft
  • Eintrittskarten für die Synagoge in der Rumbachstraße: individuell: 500Ft; Studenten und Senioren: 300Ft
  • Kazincky Street Snagogue Tickets: Einzelpersonen, Studenten und Senioren: 1000Ft

Vorbereitung für diese Aktivität

Treffpunkt

Cafe Synago Kavehaz, früher bekannt als Cafe Zenit, Dohany utca 1 / A

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Wichtige Informationen
Bitte beachten Sie
Reiseleiter sind Professoren, Doktoranden, Historiker, Journalisten, Kunstkritiker und Autoren.

Bitte beachten Sie, dass Besucher der Synagogen von Dohány und Kazinczy gebeten werden, sich Schultern und Knie zu bedecken.

Ab 37,28 € pro Person

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