Berliner Mauer

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5 historische Fakten zur Berliner Mauer

28 Jahre lang symbolisierte die Berliner Mauer den Konflikt zwischen Ost und West im Kalten Krieg. Kurz nach ihrem Fall brach auch die Sowjetunion zusammen. Die Mauer hat Berlin und seine Einwohner stark geprägt. Wir haben für Ihren Besuch einige geschichtliche Fakten zusammengestellt.

  • Sie wurde 1961 erbaut, um die Ausreise nach West-Berlin zu unterbinden

    1. Sie wurde 1961 erbaut, um die Ausreise nach West-Berlin zu unterbinden

    Vor 1961 wanderten 3,5 Millionen Ostdeutsche über Berlin nach Westdeutschland aus. Die 155 Kilometer lange Mauer sollte dem zunehmenden Mangel an Arbeitskräften entgegenwirken.

  • Die Mauer konnte die Auswanderung nicht komplett stoppen...

    2. Die Mauer konnte die Auswanderung nicht komplett stoppen...

    Nach dem Bau der Mauer gelang es schätzungsweise 100.000 Bürgern der DDR, in den Westen zu flüchten. In den ersten zwei Jahren gehörten 1300 Grenzpolizisten zu den Flüchtlingen.

  • ...aber sie konnte sie verringern!

    3. ...aber sie konnte sie verringern!

    Über die Grenze zu flüchten war ein schwieriges Unterfangen. Mindestens 98 Menschen wurden bei Fluchtversuchen getötet. Manche Quellen sprechen gar von 200 Toten.

  • Es gab äußerst fantasievolle Fluchtversuche

    4. Es gab äußerst fantasievolle Fluchtversuche

    In Ost-Berlin wurden viele wagemutige Pläne geschmiedet, um in den Westen zu gelangen. Es wurden Fluchtversuche auf Hochseilen, über eine Seilrutsche und im Heißluftballon unternommen. 1961 rasten mehrere Familien sogar mit einem Dampfzug in den Westen.

  • Sie wurde 1989 abgerissen

    5. Sie wurde 1989 abgerissen

    Am Tag des Mauerfalls wurden Fehlinformationen zu einer neuen, gelockterten Reiseregulierung in den Nachrichten gesendet. Das veranlasste unzählige Ost-Berliner dazu, sich an den Übergangsstellen zu versammeln. Der Ansturm war so groß, dass die Grenzpolizisten die Grenzübergänge öffnen mussten.

Planen Sie Ihren Besuch

  • Wo verläuft die Mauer heute?

    Der Großteil der Mauer wurde vernichtet, aber es wurden mehrere Abschnitte als Denkmal erhalten. In Berlin können Touristen beispielsweise das längste erhaltene Teilstück der Mauer, die East Side Gallery, besichtigen. Der Mauerabschnitt zwischen Kreuzberg und Friedrichshain wurde 1990 von 118 Künstlern bemalt. An der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße kann man auch ein Reststück der Grenzanlage sehen. Stadtführungen decken normalerweise die meisten Standorte der Mauer ab, inklusive des berühmten Checkpoint Charlie.

  • Was ist die beste Zeit für einen Besuch?

    Berlin ist im Sommer am schönsten. Es gibt kaum etwas Besseres, als die Stadt an einem sonnigen Tag zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden. Falls Sie aber Pech mit dem Wetter haben und es kalt ist oder regnet, besichtigen Sie am besten die Gedenkstätte Berliner Mauer. Hier können Sie die Mauer vom obersten Geschoss des Besucherzentrums aus betrachten. Zusätzlich erfahren Sie Interessantes über die Geschichte der deutschen Teilung.

Gut zu wissen

  • Besuchszeiten
    Die Außenbereiche sind immer zugänglich. Das Besucherzentrum ist dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
  • Preis
    Der Besuch des Freigeländes und des Besucherzentrums ist kostenlos. Spenden werden aber gerne angenommen.
  • Brauche ich einen Reiseführer?
    Eine Führung lohnt sich auf jeden Fall!
  • Anfahrt
    Die Mauer kann in verschiedenen Teilen der Stadt besichtigt werden und ist immer leicht zu erreichen.
  • Weitere Tipps
    ** Verhalten Sie sich während des Besuchs der Gedenkstätten angemessen und respektieren Sie ihre historische Bedeutung. | Beachten Sie die Wettervorhersage! In Berlin wird es schnell mal windig.*

Berliner Mauer: Was andere Reisende berichten

Gesamtbewertung

4.7 / 5

basierend auf 23.516 Bewertungen

Eine sehr interessante und in keiner Sekunde langweilige Statdrundfahrt durch berlin, durch kleine alte Fime und Anekdoten bereichert mit einem sehr sympathischen, engagierten und motivierten Guide. Auch als Berliner hat man noch viel Neues entdeckt und sehr gut erklärt bekommen.

Hochinteressant und detailreich. Geht weit über Berliner Nachkriegsgeschichte hinaus und beleuchtet Kriege und Regime des 20. Jahrhunderts sehr eindrücklich. Viele originlae Exponate vermitteln einen authentischen Eindruck der jeweiligen Zeit und ihrer dramatischen Umstände.

Man kann die Zeit doch kurz zurückdrehen. Die Fahrt mit dem Trabbi war ein Erlebnis, wenn man den Schleifpunkt der Kupplung gefunden hat. Die Führung war interessant, wenn man aufgrund des Innengeräuschpegels etwas verstanden hat. Das war Nostalgie pur!

Sehr schönes Erlebnis, DDR hautnah erfahren und sehen, wundervolle Exponate, Geschichten und Darstellungen. Sehr gut für Kinder geeignet, wunderbar ist auch die Garderobe bzw Schließfächer, sehr freundliches Personal

Wir hatten eine erlebnissvolle und unvergessliche Führung mit Carlo Cimmino. Er ist durch und durch Berliner und konnte uns für seine Stadt und deren Geschichte begeistern. Vielen Dank dafür!