Berliner Dom


5 interessante Fakten über den Berliner Dom

Die Geschichte des Berliner Doms spiegelt die Höhen und Tiefen der Stadtgeschichte Berlins wider. Eine erste erstaunliche Tatsache: Die Familienkirche ist streng genommen gar kein Dom. Dazu müsste sie nämlich der Sitz eines Bischofs sein.

  • 1465: Entstehung

    1. 1465: Entstehung

    Die erste Kirche an diesem Ort wurde 1465 fertiggestellt und sah ganz anders aus als die heutige. Die Hohenzollern, deren Palast ganz in der Nähe lag, besuchten dort den Gottesdienst.

  • 1745: Eine Berliner Kathedrale

    2. 1745: Eine Berliner Kathedrale

    Im Jahr 1745 wurde die Kirche durch eine barocke Kathedrale ersetzt, die 1816 erneut umgebaut wurde. Selbst zu dieser Zeit sollte es noch fast 100 Jahre dauern, bis die Bauarbeiten des heutigen Doms begannen.

  • 1894: Der heutige Dom

    3. 1894: Der heutige Dom

    Als protestantischer Gegenpol zum Petersdom in Rom wurde das heutige Bauwerk entworfen. Die 98 Meter hohe Kuppel sollte mit Mosaiken verziert werden.

  • 1905: Vollendung

    4. 1905: Vollendung

    Das von Julius Raschdorff ehrgeizig im modischen Renaissance-Stil entworfene Bauwerk wurde 1905 vollendet. Die Domorgel mit ihren 7000 Pfeifen wurde ebenfalls fertiggestellt.

  • 1975: Restauration

    5. 1975: Restauration

    Nachdem der Dom im Zweiten Weltkrieg bombardiert und von der DDR zunächst nicht wieder aufgebaut wurde, begannen im Jahr 1975 endlich die Restaurationsarbeiten.

Planen Sie Ihren Besuch

  • Besichtigen Sie die Krypta des Doms

    Unter dem Dom liegt eine Krypta. 94 Särge von Königen und Berühmtheiten sind hier zu bestaunen. Das älteste der Gräber gehört dem brandenburgischen Kurfürsten Johann Cicero. Die Hohenzollern sind in ihrer eigenen Gruft noch tiefer unter der Erde bestattet.

  • Erkunden Sie das Kaiserliche Treppenhaus

    Erklimmen Sie die 267 Stufen, um einen atemberaubenden Blick auf das Interieur des Doms zu bekommen. Ganz oben gelangen Sie nach draußen und können, während Sie die Kuppel umrunden, auf Berlin-Mitte herunterschauen.

Gut zu wissen

  • Besuchszeiten
    Der Dom ist montags bis samstags von 09:00 bis 20:00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 12:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Zwischen dem 1. Oktober und dem 31. März schließt er schon um 19:00 Uhr.
  • Preis
    Der Eintritt in den Berliner Dom beträgt für Erwachsene 7 EUR. Gegen einen Aufpreis können Sie an einer geführten Tour teilnehmen.
  • Brauche ich einen Reiseführer?
    Eine Führung durch den Dom ist nicht erforderlich.
  • Anfahrt
    Nehmen Sie die U2, U5, U8, S5, S7 oder S75 bis Alexanderplatz. Von dort können Sie den Dom zu Fuß erreichen.
  • Weitere Tipps

    • Kommen Sie bei gutem Wetter, um von der Kuppel aus einen tollen Ausblick über Berlin zu genießen!

    • Der Dom ist barrierefrei zugänglich. Neben dem Haupteingang befindet sich ein Fahrstuhl und wenn Sie klingeln, ist Ihnen die Concierge behilflich.

Berliner Dom: Was andere Reisende berichten

Gesamtbewertung

4.5 / 5

basierend auf 8.283 Bewertungen

Man kann die Zeit doch kurz zurückdrehen. Die Fahrt mit dem Trabbi war ein Erlebnis, wenn man den Schleifpunkt der Kupplung gefunden hat. Die Führung war interessant, wenn man aufgrund des Innengeräuschpegels etwas verstanden hat. Das war Nostalgie pur!

Ein sehr guter erster Überblick, lockerer, stilvoller Einstieg in die Berliner Geschichte. Schönes Auto, sehr liebevoll restauriert. Toll: „oben ohne„ zu fahren und das bei strahlendem Sonnenschein.

War richtig prima! Aber drauf achten, dass man im BigBus sitzt, in den anderen Bussen, die man auch nutzen kann, funktioniert der AudioGuide nicht zuverlässig. Kollege Freddy war großartig !

Es war eine super Tour und absolut Corona-konform, da braucht man sich keine Sorgen machen und Trabi muss man einfach mal gefahren sein!

Die Stadtführung mit Martin war sehr informativ und umfangreich. Berliner Geschichte im Wandel der Zeit. Es hat uns sehr gefallen.